Dienstag, 7. Juni 2016

Den Albaufstieg visualisiert...

... so steht's heute im GEA.

Hier noch einmal der Vorschlag der Zahnradbahnfreunde:








Samstag, 21. Mai 2016

Mal ehrlich...

...wer hat sich schon einmal mit diese Variante -Lippental/Stuhlsteige- beschäftigt? 

Wenige.

Man nimmt einfach hin was das RP uns vorschreibt!
Eine Chance besteht, dass eine jüngere "Planungsgeneration" die alte Planung als überholt erkennt und dem heutigen Verkehrsaufkommen entsprechend neu plant und gestaltet.

Die Dietwegtrasse wurde nun auch in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen.
Ich find die schon immer gut!

Z.b.: Wenn ich mit dem Auto nach Karlsruhe will gibt es für mich folgende Strecke: Lichtenstein - Scheibengipfeltunnel - Dietwegtrasse - Zubringer B 464 - bis Waldorfhäslch - dann weiter die B 464 bis Leonberg - dann auf die A 8.
Somit habe ich Reutlingen und den Großraum Stuttgart umfahren!

Dienstag, 26. April 2016

Sinn hätte es jetzt mit der Raumschaft....

....den Albaufstieg anzugehen.

Pfullingen, Lichtenstein und Engstingen in einem Boot.
Sonnenbühl gehört eigentlich auch dazu
- schneller Weg nach Stuttgart

Weststadt Pfullingen entlasten!
Lichtenstein umfahren!
Engstingen im Westen umfahren!

Das hat Sinn!

Darum die Variante 3 c -

oder einfach  Lippental - Stuhlsteige - westliche Umfahrung Engstingen auf die B 313 (Haid und Industrie Trochtelfingen) - natürlich anschließenden Anschluss zur B 312

bei östlicher Umfahrung ist "Großengstingen" immer noch belastet!

Sonntag, 3. April 2016

Neue Trassendiskussion ist völlig unsinnig

Leserbrief von Gerd Recht, Lichtenstein GEA Samstag, den 2.April 2016

Er spricht da die Steigung im Tunnel an: … erlaubt sind aber nur maximal 4,5 % ...

Die Steigung der B 312 heute liegt bei 8,2 %; 
das RP plant bei der Variante 1 b 7,8 %.(Zahlen RP)
 
Aus Richtlinien für die Anlage von Straßen - Seite 20

http://de.scribd.com/doc/68065554/RAS-L-1995-Horizontal-Alignment#page=20

Die Längsneigungen sollen aus Gründen der Verkehrssicherheit, der Betriebskosten- und Energieeinsparung, der Emissionsminderung und der Qualität des Verkehrsablaufs möglichst niedrig gehalten werden. Vorteilhaft sind Längsneigungen unter 4,0 %. Andererseits sollen zur Reduzierung der Eingriffe in das Landschafts- und Stadtbild und zur Verminderung der Baukosten die Längsneigungen möglichst dem Gelände angepasst werden.

Das ist schon einmal ein Hauptgrund warum die Deckeltrasse so nicht gebaut werden kann!

Donnerstag, 31. März 2016

Albaufstieg B 312 1971 – 2016 – 45 Jahre und es ist kaum was passiert!

Begonnen haben meine Überlegungen zu einem Albaufstieg bereits 1971 als neu zugezogener „Reutlinger“ (kam 1969 ins Schwabenland).
Ich war zu meiner ersten Wehrübung zur Heimatschutztruppe einberufen worden. Unsere Aufgabe im Ernstfall wäre gewesen die Bundesstraße B 312 von Metzingen bis Trochtelfingen zu sichern.
Da kam mir schon diese Idee des Albaufstiegs – meine Überlegungen gingen sogar soweit, dass diese Variante (von einer Variante 3 des RP wusste ich noch gar nichts) von der Stuhlsteige aus in direkter Linienführung auf die damalige Kaserne Haid geleitet werden könnte.
(Somit schon ein erster Gedanke einer Ortsumfahrung von Klein- und Großengstingen).

Des weiteren verweise ich auf Zeitungsberichte des Reutlinger General-Anzeigers

Abschriften

Samstag, 12. Juli 1986 Reutlinger General-Anzeiger
In einer Informationsveranstaltung in Unterhausen zum neuen Albaufstieg sagte -

Ein Günther Frick brachte den Unmut der meisten Lichtensteiner über diesen Vorschlag auf die einprägsame Kurzformel: >>Wenn die Straß' kommt mit 'nem Deckel, dann sind wir die Seckel<<.


Bereits am Freitag, 20. Juni 1997 im GEA zitiert:

Günther Frick, seit zwanzig Jahren in Lichtenstein wohnend, wiederholte sein Abneigung für die Trasse 1 und zitierte sich selbst aus der Bürgerversammlung '86' , weil sich nichts geändert hat: >>Wenn dui Straß kommt send mir dia Seggel<<. Frick will die Trasse << das Lippental hochführen<<, doch diese Variante steht nicht zur Debatte.


Freitag, 16. Oktober 2009 – Reutlinger General-Anzeiger

Albaufstieg – Günther Frick bringt eine neue Variante ins Spiel und fordert den Abschied von der Tunneltrasse

von UWE SAUTTER

>>Die Straße muss raus aus dem Tal<<

LICHTENSTEIN. Die Trasse 1 will er auf keinen Fall. Günther Frick, Gemeinderat (seit 1999) der FWV in Lichtenstein, bezieht eindeutige Position. Aufrütteln will er, Leben in die Diskussion über den Albaufstieg der B 312 bringen. Als erstes, sagt er, sollte der Lichtensteiner Gemeinderat seinen Grundsatzbeschluss für die Variante 7 c aufheben. Doch er fordert auch Einsehen auf der anderen Seite.
Seiner Meinung nach sollte sich das Regierungspräsidium von der Deckeltrasse durch Unterhausen (Variante 1) verabschieden. Danach müsste alles noch mal auf den Tisch, die verschiedensten Varianten für eine mögliche Straßenführung der B 312 auf die Alb diskutiert werden: >> Denn nichts ist mehr wie vor dreißig Jahren.<< Die Zusammensetzung des Verkehrs, seine Größenordnung – alles habe sich gewandelt: Zeit also für einen Neubewertung.
Dabei bringt Frick einen Streckenverlauf ins Spiel, der schon vor 25 Jahren mal verworfen wurde und den er jetzt kräftig modifiziert hat: Ab Hortense will er von der Ortsumfahrung Pfullingen aus in einem großen Bogen durch einen Einschnitt ins Lippental gelangen, dann mit einem etwa 800 (sind in Variant 3 RP 1.800 Meter) Meter langem Basistunnel unter dem Sättele und dem Wackerstein hindurch , um schließlich in ihrer ersten scharfen Kurve auf die Stuhlsteige zu treffen. Von dort an könnte seiner Meinung nach die Straße verbreitert und eine sogenannte Kriechspur oder Bergspur für LKW angelegt werden. Kurz vor dem Genkinger Steinbruch auf der Albhochfläche würde er dann in die L 230 einfädeln und den Verkehr über sie zum Kreisverkehr auf dem Traifelberg leiten.

Klares Votum für die Stadtbahn

Damit wäre eine zentrale Forderung erfüllt: >>Die Straße muss raus aus dem Echaztal.<< Die gründe dafür hat er schnell parat. Die Blechlawine dürfe nicht mehr durch das enge Tal rollen. Lärm und Abgase die Lebensqualität beeinflussen. Die Trasse 1 im Speziellen gefährde die Trinkwasserquellen im Echaztal. Sie versorgen immerhin Lichtenstein, große Teile Pfullingens und Reutlingens und Eningens. Der Bau der Deckeltrasse, das räumt sogar das Regierungspräsidium ein, könnte die Quellen zum Versiegen bringen.
Frick ist sich sicher, dass – trotz aller gegenteiligen Beteuerungen der Fachleute<< - die Deckeltrasse einer Regionalstadtbahn und einer eventuellen Wiederbelebung der Honauer Zahnradbahn im Wege steht. Und eine >>moderne und leistungsfähige Regionalstadtbahn<< werde sicher von den Bürgern angenommen, sagt er, und zur Entlastung des vom Verkehr gebeutelten Echaztal beitragen. Die Stadtbahn müsse kommen.

Hausgemachter Verkehr bleibt

Seine Variante fügt er an, würde auch das Tal vor jahrelangen Bauarbeiten und dem damit verbundenen Staub und Dreck bewahren. Gleichzeitig müssten auch die Hausbesitzer, die direkt an die Tunneltrasse angrenzen, nicht um die Standfestigkeit ihrer Häuser bangen. Dass seine Variante den Steuerzahler insgesamt auch noch billiger käme und deutlich weniger Landschaft verbrauchen würde, führte er noch an.
Also nur Vorteile für die Fricksche Variante? Nein, rund drei Kilometer (etwas mehr sind es doch) länger wäre dann die Fahrt vom Kreisverkehr Traifelberg nach Pfullingen. Allerdings glaubt Frick nicht, dass sich das auf die Fahrzeiten auswirken würde, bremsten doch sechs Fußgängerampeln, zwei Blitzer und parkende Autos in Lichtenstein den Verkehr heute schon aus. Diese Unannehmlichkeiten würden es auch verhindern, dass viele weiter aus Bequemlichkeit über Lichtenstein fahren würden. Den hausgemachten Verkehr, räumt Frick ein, würde sich durch seine Version nicht sehr vermindern, Holzelfinger und Traifelberger würden sicher weiter den gewohnten Weg nehmen.

Sperrung für schwere Lkw

Damit zumindest der Lkw-Verkehr nicht weiter auf der alten Route fahren könnte, wäre für Lastwagen mit mehr als 3,5 Tonnen (da müsste eigentlich auch 7,5 Tonnen stehen) eine Reglementierung notwendig. Die Holzelfinger Steige würde Frick für Lastwagen mit mehr als 7,5 Tonnen ganz sperren.
Zeit, um über die neue Variante und die Trassenführung überhaupt zu diskutieren, gäbe es, fügt Frick an. Er sieht nicht die Gefahr , dass sich die Lichtensteiner jetzt verzetteln und dann bei der Entscheidung über den neuen Bundesverkehrswegeplan wieder leer ausgehen. Es gelte jetzt das Wort der Politiker einzufordern, die beim Spatenstich des Scheibengipfeltunnels ein Planungsrecht für die B 312 in Aussicht gestellt haben. Ein Gremium mit Vertretern des Regierungspräsidiums, der Lichtensteiner Verwaltung und Bürgern, sieht er als geeignet an, die Trassendiskussion nicht nur voran, sondern auch zu einem guten Ende zu bringen. (GEA)

Ich stehe als Lichtensteiner Bürger heute noch zu diesen Aussagen!


Seit 29. September 2009 wird dieser BLOG geführt

Montag, 28. März 2016

Zahlen, Fakten, Namen – Schall und Rauch

(aus gesammelten Werken)

Juli 1981 in der Lichtensteinhalle: >>Rote << Straßentrasse ein rotes Tuch für Lichtenstein: Die Lichtensteiner halten nach wie vor an der Arbachtaltrasse als Albaufstieg fest. Schon damals hatte das RP den Vorschlag einer Deckeltrasse – diese Trasse wurde zum roten Tuch – sie war als rot gekennzeichnet vorgeschlagen worden.

März 1986 die Junge Union Lichtenstein ist sich einig, dass ein Albaufstieg durch das Echaztal „nicht tragbar ist“. Grund: Dichte Bebauung und Enge des Tales.

Anfang März 1986 Bundesverkehrsminister Dr. Volker Hauff in Lichtenstein:
Markige Worte: Baubeginn der Pfullinger Verkehrsstraße Ost erst wenn Gesamtplan für
B 312 neu“ vorliegt. Er und Ministerialrat Hermann Tröndle sein Fachberater ließen keinen Zweifel daran, dass heutzutage jeder Straßenbeubau aus finanziellen Gründen nur abschnittsweise erfolgen kann.

1986 die erste Bürgerinitiative wurde gegründet

Presse 5.Juli 1986: Tunnelröhre gefährdet Trinkwasser für Reutlingen
Gemeinderäte: Sie wollen an ihrem Standpunkt „B 312-neu nicht durch das Echaztal“
Regierungspräsident Dr. Max Gögler hält an der „Deckeltrasse fest!

Juli 1986 Lichtensteiner fordern den Bau der Variante 7 a
Willy Junginger RP, Frank Adam, Regierungsdirektor Richard Bendeich waren vor Ort

Variante 3 b wurde 1987 aus der Planung genommen

11.April 1988 Gutachten der Gemeinde durch das Ingenieurbüro Steierwald, Schönharting und Partner aus Stuttgart:
Variant 1 schneidet im Vergleich zu anderen Trassen schlecht ab!
Von der Gemeinde neu in die Überlegung eingebracht die Varianten 7 d, 7 c, 3 b
Die Trasse 7 führt durch das Arbachtal - wurde vom Nachbarschaftsverband Reutlingen/Tübingen abgelehnt

12. Januar 1990 Bürgerversammlung zum Albaufstieg
Regierungsdirektor Richard Bendeich stellt die Varianten 7 c und 5 vor

März 1997 Umweltstudie B 312 – Tunnel durch den Ort -Präsentation in der Lichtensteinhalle

Juni 1997 Variante 7 c bleibt Favorit des GR

Dezember 1999 Entscheidung zu Gunsten der Deckeltrasse

Bundesverkehrsminister Jürgen Warnke 1987 – 1989. in dieser Zeit war auch er vor Ort- auch keine positive Aussage.

2002 Schreiben an Verkehrsminister Stolpe, BM und Fraktionsvorsitzende:
Gemeinsam und fraktionsübergreifend bitten wir Sie, bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans den Albaufstieg wenigstens in die Planungsreserve aufzunehmen

22.Oktober 2002 bereits Schreiben der Gemeinde an Ministerium für Umwelt und Verkehr Minister Müller – Forderung, dass der Albaufstieg in die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen werden soll.

19.März 2003 Gemeinde an Ministerium für Umwelt und Verkehr Minister Müller – Forderung, dass der Albaufstieg in die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen werden soll

Mai 2004 – Entgültig – Kein Planungsrecht – Aussage Ministerium für Umwelt und Verkehr Minister Müller

Mai 2009 Staatssekretär Mappus war in Lichtenstein

Am 18.August 2009 beim Spatenstich zum Scheibengipfeltunnel fordern wir Lichtensteiner
bei Staatssekretärin Roth und Innenminister Heribert Rech um Unterstützung für den Albaufstieg – Versprechen, sie waren kurze Zeit später nicht mehr im Amt

Am 17. September 2009 erhielt ich Antwort von Beate Müller-Gemmeke:
Meine Antwort ist in meinem Sinne. Sie meint, dass eine weiträumige Umfahrung über die Stuhlsteige nochmals in die Überlegungen aufgenommen werden sollte.

Im Herbst 2009 mehrere Schreiben und Emails von mir an Regierungspräsident Strampfer, Straßenbauamt RT Herrn Kopp, Minister Hauck und, Herrn Kunze; erhielt auch für mich unzufriedene Antworten

Treffen Gemeinde und BI mit Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner 30.Juni 2010

31.7.2013 Lichtensteiner Erklärung

Im Herbst 2015 BM und die Fraktionsvorsitzenden treffen in Berlin mit Staatssekretär Nobert Barthle und Michael Donth zusammen; auch kurz mit Verkehrsminister Alexander Dobrinth im Gespräch

Staatssekretär Nobert Barthle war am 18.November 2015 in Lichtenstein und machte uns „Hoffnung“

17.März 2016 Pressemitteilung Verkehrsminister Alexander Dobrinth und Michael Donth
Wir haben es erreicht: Wir sind im „Vordringlichen Bedarf“

gf

Sonntag, 27. März 2016

Frohe Ostern

   wünscht Ihnen Günther Frick
    Ein schwarzes Schaf muss es immer geben!