Montag, 17. September 2012

Erläuterungsbericht des RP


Voruntersuchung B 312 Verlegung bei Lichtenstein (Albaufstieg)

Variante 3
Kommentare (kursiv) von M. Staiger

Vorteile:
kurze Tunnellänge (1,8 km) –
2,1 km
geringste Baukosten


(108,6 zu 124,3 Mio €) lt. Gutachter der Zahnradbahnfreunde jedoch nur 55 Mio. €
Verlagerung der Lärm- und Abgasbelastungen aus dem Echaztal heraus.
geringe Beeinträchtigung des südlichen Echaztales
(?)
keine Veränderung der klimatischen Verhältnisse
Keine Gefährdung der Trinkwasserquellen


Alle diese Vorteile werden m. E. viel zu geringschätzig bewertet.Hinzu käme daß es während der Bauzeit keine vergleichbaren Belastungen für Anwohner wie bei der Variante 1 ergeben würden

Nicht nur Lichtenstein würde entscheidend vom Durchgangsverkehr befreit, sondern auch die Anwohner des Pfullinger Wohn- und Neubaugebietes „Ahlsberg“ und „Auf Weil“ kämen zur Ruhe,  und die Weststadt von Pfullingen würde ebenfalls ganz beträchtlich entlastet.

Nachteile:
größte Baulänge (ca. 15 km)


halte ich für übertrieben, es dürften 13km sein von Hortense zum Kreisverkehr Traifelberg, aufgrund der großzügigen Streckenführung (mit Überholmöglichkeiten) bis zum Ruoffsseck, der geringen Steigung der Stuhlsteige und dort möglicher Begradigungen ergäbe diese Strecke gegenüber der heutigen B312 ebenfalls einen deutlichen Zeitgewinn für den Durchgangsverkehr.

Variante 1 hätte 8km Streckenlänge!

aller Voraussicht nach erhebliche Beeinträchtigungen von Natura 2000- und Artenschutzbelangen.
Wo soll das sein bei höchstens 4km Neubaustrecke + 2km Tunnel, der größte Teil der Strecke ist ein Ausbau vorhandener Strassen.

äußerst geringe Entlastung der Siedlungsbereiche in Unterhausen und Honau
Beeinträchtigungen im Lippental
Störung des Landschaftsbildes im Lippental durch Dammlage


Im Verhältnis zur Störung des Landschaftsbilds der Variante 1 gibt’s aufgrund der wesentlich geringeren Hangneigungen im Lippental fast keine Störung und wenn man vor dem zukünftigen Schönbergtunnel die gleiche Steigung baut wie in Variante 1 braucht man auch keine „ Dammlage“!

Beeinträchtigung der Erholungsnutzung im Lippental
Im Vergleich zur Beeinträchtigung der Lebensverhältnisse im oberen Echaztal durch die Variante 1 ist das schon fast eine böswillige Behauptung!

Nahezu keine Verkehrswirksamkeit Unzureichende Verkehrsqualität und -sicherheit

Die Entlastung derSiedlungsbereiche in Unterhausen und Honauund die Erzielung der notwendigen Verkehrswirksamkeit und Verkehrsqualitätgeschieht durch die von Hrn. Kunze bestätigte Herabstufung der Honauer Steige zur Ortsstraße, Ausstattung mit Radwegen, eine Gewichtsbeschränkung und dazu innerorts eine Geschwindigkeitsreduzierung (evt. in allen Ortsteilen von Lichtenstein) auf 30km/h, dann wäre Ruhe und für die Autofahrer gäbe es kein vertun ob jetzt 50 oder 30 gilt.

Kommentare:

  1. ich find die Variante mausert sich immer mehr zum Favoriten

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  2. Hallo,

    die Variante 3 halte ich trotz größerer Streckenlänge und Höhenüberwindung für die beste Alternative, denn nur sie bringt den Verkehr in einem verwirklichbaren Kostenrahmen aus dem Tal ohne Andere zu Belästigen.
    Auch wären zukünftig weitere Linienverbesserungen möglich.

    Gruß
    Michael Staiger

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    1. Wie im Sport, die, die sich selbst zum Favoriten erheben haben schon öfters ein böses Erwachen erlebt erlebt...

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  3. ...aber nicht wenn Profis gegen Hobbyspieler angetreten sind...

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  4. mit Kommentar 1 war die Straßenführung gemeint. Sonst nichts.

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  5. Manche Hobbyspieler haben den Profis das Fürchten gelernt.

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