Donnerstag, 2. Dezember 2010

Nur mal einige Zuschriften auf meinen Variantenvorschlag

Fax von MdB Ernst-Reinhard Beck, vom 31.8.2009

Sehr geehrter Herr Frick,


vielen Dank für Ihre Ausführungen zum Thema Albaufstieg im Verlauf der B 312, die ich mit Interesse gelesen habe. Ich kenne so ziemlich alle Varianten von Trassen, auch die von Ihnen favorisierte. Trotzdem will ich mich in diese Diskussion nicht einmischen. Das ist Sache der Lichtensteiner und des RP. Für mich ist jedoch klar: Bis 2015 muss ein einvernehmlicher Trassenverlauf vorliegen, sonst besteht keine Chance für eine Aufnahme des Vorhabens in den vorrangigen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans!

Herzliche Grüße ins Echaztal
Ihr
Ernst-Reinhard Beck

Fax von BM Schweizer - Enigen, vom 14.September 2009

Guten Morgen Herr Frick,


vielen Dank für ihr Schreiben betr. des Albaufstiegs.

Sie haben sehr viele Argumente geliefert - sicher fehlt kaum ein Aspekt in ihrer Zusammenstellung.
Sehr wichtig ist aus meiner Sicht ein möglichst breiter und rascher Konsens über die beste Trasse für die Strecke. Ich persönlich finde sie sehr gut, würde auch befürworten, das hintere Echaztal vollständig zu umgehen und die Stuhlsteige zu nutzen. Egal, welche Trasse gewählt würde, die Lichtensteiner sind am Zug und es wäre sicher notwendig, wenn dies unter der Führung des langjährigen Schulteskollegen gelingen könnte, denn ein neuer Aspirant würde erst viel Zeit mit der Einarbeitung in diese schwierige Materie verlieren.
Dass ich ein Verfechter einer Wiederinbetriebsetzung der Echaztalbahn bin, dürfte Ihnen ja sicher hinlänglich bekannt sein.

Mit freundlichen Grüssen ins Echaztal,
Alexander Schweizer
Bürgermeister

Fax von Herrn MdB Winfried Hermann, vom 15.September 2009

Sehr geehrter Herr Frick,


danke für Ihre Anfrage vom 9. September.

Ihre Ausführungen zum Thema des Zielkonfliktes zwischen der Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Bahn zwischen Reutlingen und Engstingen und der Deckeltrasse ("Die Variante 1a steht – trotz aller Beteuerungen der Fachleute – einer Regionalstadtbahn und einem eventuellen Wiederaufbau der Honauer Zahnradbahn im Wege.") sind zutreffend. Das Straßenbauprojekt ist in den weiteren Bedarf eingruppiert und seine Realisierung damit völlig unklar. Die Straßenbauer haben aber den Anspruch, dass sie zuerst ihre gedeckelte Straße bauen möchten, bevor dann die Bahn auf dem Deckel wieder erstellt werden kann. Dies könnte daher die Realisierung der Stadtbahn - wenn es sie geben wird - im Echaztal auf unbestimmte Zeit verzögern. Aus diesem Grund ist diese Variante sicherlich ablehnungswürdig.


Eine Bewertung der anderen genannten Varianten und des Vorschlag kann ich leider nicht vornehmen, da mir dazu die Detailkenntnisse für die Situation vor Ort fehlen.


Ich würde Ihnen deshalb empfehlen, sich diesebzüglich mit meiner Kollegin Beate Müller-Gemmeke in Verbindung zu setzen, da sie als zuständige Kreisrätin besser mit dem Sachverhalt vertraut sein dürfte.

Mit besten Grüßen,
Ihr Winfried Hermann
MdB
 
Fax von Beate Müller-Gemmeke vom 17. September 2009
 
Sehr geehrter Herr Frick,


entschuldigen Sie bitte, dass ich erst jetzt antworte. Aber jetzt ist der Wahlkampf im Endspurt und bei mir ist schlichtweg "Land unter".

Dennoch möchte ich Ihnen kurz antworten. Vor längerer Zeit habe ich eine Frage zur Verkehrssituation in Lichtenstein erhalten. Meine Antwort war in Ihrem Sinne. Auch ich meine, dass eine weiträumige Umfahrung über die Stuhlsteige nochmals in die Überlegungen aufgenommen werden sollten.

Ich hoffe, diese kurze Antwort reicht für den Moment aus.

Mit freundlichen Grüßen
Beate Müller-Gemmeke

Kommentare:

  1. Das war alles im Bundetagswahlkampf und keine(r) wollte sich was "verscherzen". Dass die Grünen "aus Prinzip" für die Stadtbahn sind ist nachvollziehbar. Der einzige wichtige Satz stammt von Herrn Beck:
    "Bis 2015 muss ein einvernehmlicher Trassenverlauf vorliegen, sonst besteht keine Chance für eine Aufnahme des Vorhabens in den vorrangigen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans!
    Wir haben noch Zeit...,die aber schnell vergeht, wenn man sich (zu-)lange überlegt, streitet und jeder auf seinem Standpunkt besteht. Es sei denn, man ist für "Trasse 0" (es bleibt wie es ist). Fachleute sind jetzt gefragt!

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  2. Die Zeit läuft uns davon!
    Information an die "Jüngeren" wäre im Moment sehr wichtig, was wissen denn die 30 jährigen und jünger über die verschiedenen Trassen.
    Als damals darüber gesprochen wurde waren diese 6 Jahre und jünger oder noch gar nicht auf der Welt!

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