Freitag, 19. November 2010

INFORMATION tut Not

Wenn ich mir Freitags im SWR die "Schlichtungsgespräche Bahnhof Stuttgart" anschaue, anhöre, frage ich mich: was wissen eigentlich wir Lichtensteiner über die verschiedenen Varianten?
4 Varianten sollen noch einmal überdacht werden; wie kommen die heute noch lebenden Bürger (auch Neubürger) Lichtensteins an Information?
1997 wurde vom Gemeinderat die Variante C favorisiert, das RP entschied sich für Variante 1.
Und es geschah nichts!
13Jahre sind seither vergangen!

Die sogenannte Deckeltrasse wäre das vernünftigste für ALLE. Das glaube ich nicht!

Nehmen wir einmal Honau; die derzeitigen Baumfällarbeiten auf der "krummen Steig" zeigen auf:
Honau ist eine Sackgasse.
Schlechte Anbindung an den Personenverkehr, wird mit der Stadtbahn vielleicht besser.
Die Gastronomie hat Einbrüche, der Durchgangsverkehr hat den ein oder anderen zum Verweilen  eingeladen.
Das Obere Echaztal hat dann nach wie vor den Lärm von oben; cirka 2750 Meter Luftlinie, vom Südportal in der Bahnhofstrasse bis zum Traifelberg, Lärm - Abgase nicht alle Autos fahren mit Elektroenergie. Das soll lebenswert sein?
Von den Gemeinderäten, die 1997 zu Gunsten der Variante C entschieden haben, sitzen heute noch cirka 1/3 im Gemeinderat; wie sind die "neuen" auf die verschiedenen Varianten vorbereitet?
Noch einmal - der LKW muss aus dem "Hinteren Echaztal" !
Der Quellverkehr wird bleiben, muss bleiben, damit unser Handel, die Gastronomie auch weiterhin überleben kann.
 
(Aufnahme Rainer Hipp)

Wollen wir, dass diese reizvolle Landschaft zerstört wird?

Kommentare:

  1. ja, absolut richtig. Ich finde es Schade, dass immer wieder kommuniziert wird, Lichtenstein wäre sich nicht einig. Stimmt nicht. Lichtenstein hat für 7c votiert. Nun gilt es sich auch weiterhin nicht erpressen zu lassen. Das Hauptproblem der Zukunft sind die LKW, im Fernverkehr. LKW und auch PKW im Fernverkehr gehören um das Echaztal umgeleitet. Für diese Verkehrsart (Fernverkehr !!) spielt es auch keine Rolle, ob eine Wegstrecke sich um ein paar KM verlängert. Wichtig ist der Verkehrsfluss, ohne Schickanen wie Ortsdurchfahrten und Ampeln, oder gar Menschen ! Ein grundsätzlicher Durchgangsverkehr Vom Tal aufs Gebiet der Alb brauchen wir, damit sind wir hier in Lichtensteine seit Jahrhunderten vertraut und haben hierdurch auch unsere Vorteile. Handel, Gastronomie, Nahverkehr.... Die PKW die in 20 Jahren fahren, werden mit Elektroantrieben unterwegs sein, und mancher Ort auf der Alb wird bedauern, dass er eine Ortsumfahrung hat, weil keine Sau mehr weiß, dass der Ort überhaupt noch exisistiert.

    Das wollen wir nicht, wir wollen nur den unmenschlichen Verkehr loswerden, den menschlichen aber behalten. (Wir in Lichtenstein wollen auch in Zukunft miteinander "und mit Engstingern und Pfullingern" Verkehr haben (smile)



    Gruß

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Hr. Frick

    Ich halte Sie für eine vernünftigen Menschen mit viel Erfahrung und Detailwissen. Ich finde es gut wie Sie sich für die Gemeine einsetzen und das auch fruchtet. ( Danke für ihren letzten Deal )
    Aber... ich bitte Sie mal über folgende Punkte bei einer Flasche Wein nachzudenken....

    1. Eine Umgehung um Unterhausen wäre erstrebenswert, aber die Kosten wird niemand, niemals tragen. Für die Umgehungen benötigt man sehr viele Tunnel die heute nicht mehr bezahlbar sind.

    2. Grundstücke für diese Umgehungen sind nicht im Besitz des Bundes. ( für eine Bundesstraße)

    3. Die ehemalige Bahntrase gehört bereits dem Bund. Dort eine Tunneltrasse zu realisieren wäre bestimmt einfacher.

    4. Eine Tunneltrasse durch Unterhausen ist definitiv die günstigste Variante. Was anderes wird uns nie im Leben jemand bezahlen.(warum sollte man auch für die paar Wähler in Lichtenstein so viel Geld ausgeben?)

    5. Wir sollten uns nicht mehr in Diskussionen verstricke. Wir müssen die Kröte schlucken die uns das RP vorsetzt. Es wäre wichtig unsere ganze Energie darauf zu verwenden das bei uns nicht die gleichen Fehler gemacht werden wie bei der Deckeltrasse in Pfullingen.(bei Interesse Poste ich gerne meine Vorschläge)

    6.Ich weiß das es Ihnen schwer fallen wird ihre Meinung zu ändern, aber schauen Sie doch mal auf das heutige Pfullingen, und denken Sie mal darüber nach wie es vor 10 Jahren war, und da war noch nicht soviel Verkehr. Ich finde ein Tunnel durch Unterhausen nicht optimal, aber noch akzeptabel.

    7. Im Gemeinderat wurde beschlossen........ aber warum können wir nicht mal die Bürger fragen was die denken. In meinen Gesprächen merke ich das viele so denken wie ich. Lieber eine Tunneltrasse als garnichts. Lassen Sie uns eine Bürgerumfrage machen ( In einem Blog jederzeit möglich, oder noch besser per Info über Auslagen beim Metzger + Bäcker per Unterschriftenlisten)

    Ich bitte Sie mal darüber nachzudenken ob Sie nicht einer "perfekten Tunneltrasse" durch Unterhausen zustimmen könnten. Denken Sie doch bitte mal darüber nach, weil uns läuft die Zeit davon. Nochmal 10 Jahre warten können wir nicht warten.

    Danke.

    AntwortenLöschen
  3. Ich möchte noch einmal auf die früher schon mal genannte "Variante 3" hinweisen; es ist dies eine Idee, die ich schon als "Nichtlichtensteiner" während meiner Wehrübungen hatte.

    Blog zurück blättern auf Montag, den 5. Oktober 2009. Dort ist diese Variante erklärt.

    Zum Gedanken des Kommentars vom 20.November 2010; ich gebe Ihnen recht: Der Bürger muss mit entscheiden!
    Ich würde mich gerne mal mit Ihnen unterhalten.

    Der gesamte Blog von Anfang an, zeigt viele für und wieder auf!

    Muss nicht der Zeit entsprechend auch das RP umdenken; wir haben doch eine ganz andere Zeit, vieles hat sich geändert - damals sprach noch keiner über das Thema RegionalStadtbahn:
    Die ist vielleicht vor dem Albaufstieg spruchreif.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass beides kompatiebel ist!

    AntwortenLöschen
  4. Hallo

    Ja, die Variante 3 ist eine gute Möglichkeit.
    Aber:

    -da ist noch nichts geologisch geklärt.

    -Die Stuhlsteige müsste komplett neu gebaut werden. Sie ist wesentlich länger und wird somit viel teurer. Zudem ist bermännischer Tunnelbau notwendig.

    -Die Grundstücke sind noch nicht aufgekauft.
    Und liegen auf Pfullinger Gemarkung. Somit
    noch mehr die mitreden wollen.

    -Die Steigen bei uns im Tal bleiben erhalten und werden weiterhin von dem Verkehr Märklingen -> Münsigen bzw. von Riedlingen her benutzt.

    -Als nächstes muß man auch die Esso Tankstelle Unterhausen in die Berechnung mit rein nehmen. Bei einer richtigen Positionierung kann ich mir gut vorstellen das hier die eine oder andere hohe Gewerbesteuer abfällt.
    Das gleiche gilt für die Hotels in Honau.

    Mein Anliegen ist einfach eine schnelle,aber durchdachte Lösung.
    Ich weiß das ich nicht das optimale bekomme, deswegen würde ich mich freuen wenn man wenigstens mal über eine "Perfekte Trasse 1" als Plan B nachdenkt.
    Ich sehe in dieser Hinsicht momentan im Gemeinderat keine Chancen. Da ich Sie aber hier als gewichtiger Meinungspol sehe macht es für mich keinen Sinn mich hier zu outen, da ich ja im Grunde mit Ihrer Arbeit zufrieden bin. Sollte ich merken das sich da was ändert würde ich mich dann dann doch an Sie wenden. Ich habe da noch ein paar Ideen.

    Gruß.....

    AntwortenLöschen
  5. Die Antworten auf Kommentar vom 22.11.- 20:53 Uhr steht zwischen den Zeilen.


    Ja, die Variante 3 ist eine gute Möglichkeit.

    Sie ist auf jeden Fall besser, als die sogenannte „Albvereinstrasse“, die von verschiedenen Albvereinen als solche nicht anerkannt wird.

    Aber: -da ist noch nichts geologisch geklärt.

    Die „3“ war vor Jahren schon einmal im Gespräch, es müßte somit „Geologie“ vorhanden sein.

    -Die Stuhlsteige müsste komplett neu gebaut werden. Sie ist wesentlich länger und wird somit viel teurer. Zudem ist bermännischer Tunnelbau notwendig.

    Mit dem Aushub der „bergmännischen“ Bauweise (ca. 900 m Tunnel) könnte eine Kriechspur angelegt werden; die Haarnadelkurve im oberen Bereich kann auf Grund der dortigen topografischen Gegebenheiten mit einem größeren Radius ausgebaut werden.


    -Die Grundstücke sind noch nicht aufgekauft. Und liegen auf Pfullinger Gemarkung. Somit noch mehr die mitreden wollen.

    Nutznießer sind auch Pfullinger; die Alsbergbewohner hätten ruhigere Zeiten.

    -Die Steigen bei uns im Tal bleiben erhalten und werden weiterhin von dem Verkehr Märklingen -> Münsigen bzw. von Riedlingen her benutzt.

    Werden immer als Ausweichstrecken benutzt werden müssen; noch einmal der „Schwerlastverkehr“ muss aus dem Tal.

    Als nächstes muß man auch die Esso Tankstelle Unterhausen in die Berechnung mit rein nehmen.

    An dieser Stelle soll das nördliche Portal der „Deckeltrasse“ liegen.

    Bei einer richtigen Positionierung kann ich mir gut vorstellen das hier die eine oder andere hohe Gewerbesteuer abfällt. Das gleiche gilt für die Hotels in Honau.

    Siehe Bericht BLOG vom 23.11,2010

    Mein Anliegen ist einfach eine schnelle, aber durchdachte Lösung.
    Ich weiß das ich nicht das optimale bekomme, deswegen würde ich mich freuen wenn man wenigstens mal über eine "Perfekte Trasse 1" als Plan B nachdenkt.
    Ich sehe in dieser Hinsicht momentan im Gemeinderat keine Chancen. Da ich Sie aber hier als gewichtiger Meinungspol sehe macht es für mich keinen Sinn mich hier zu outen, da ich ja im Grunde mit Ihrer Arbeit zufrieden bin. Sollte ich merken das sich da was ändert würde ich mich dann dann doch an Sie wenden. Ich habe da noch ein paar Ideen.

    Ich würde mich freuen!

    Grüßle

    AntwortenLöschen