Donnerstag, 12. September 2013

Pro Albaufstieg der Kandidaten

Das ist keine Wahlwerbung, nur die Aussagen der Kandidaten für den Albaufstieg - deshalb auch keine Parteien Nennung
Ihre Worte in Lichtensteins Ohren.
Quelle: Reutlinger Wochenblatt vom12. September 2013

Michael Donth: Die Region hat durch die kraftvolle und eindeutige Positionierung "Pro Albaufstieg" ein wichtiges Zeichen gesetzt. Wir konkurrieren hier mit anderen Regionen und Projekten, die planerisch in den vergangenen Jahren bereits weiter vorangekommen waren. Dennoch meine ich, haben wir gute Argumente gegenüber dem Bund für Lichtenstein. Denn nachdem richtigerweise dreistellige Millionenbeträge in den Ursulabergtunnel und den Scheibengipfeltunnel investiert wurden, kann der Verkehr nicht im oberen Echaztal durch das Nadelöhr auf die Alb geführt werden. Die vorherigen Investitionen erfüllen ihren vollen Sinn erst, wenn auch das letzte Teilstück, also der Albaufstieg, noch gebaut wird. Dies muss auch im Verkehrsministerium ankommen. Dafür würde ich mich gerne als Abgeordneter in Berlin stark machen.

Rebecca Hummel: Klar ist, dass aus den drei Bauabschnitten: Scheibengipfeltunnel, Ursulabergtunnel und dem Albaufstieg eine ganzheitliche Lösung hervorgehen muss, um ein Nadelöhr Lichtenstein zu vermeiden. Untersuchungen haben gezeigt, dass vor allem die Belastung durch Lärm in Lichtenstein gesundheitsgefährdende Ausmaße annimmt. Diese Situation wird sich durch die Maßnahme Scheibengipfeltunnel voraussichtlich weiter verschlechtern. Für das Projekt Albaufstieg ist es aus Finanzierungsgründen von entscheidender Bedeutung im Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarfplus vorzurücken. Für die Menschen in Lichtenstein, auf der Alb und in der ganzen Region ist es wichtig, dass alle politischen Kräfte der Region an einem Strang ziehen!

Beate Müller-Gemmeke: Der Ursulabergtunnel ist in Betrieb und der Scheibengipfeltunnel im Bau - das Verkehrsaufkommen wird steigen. Deshalb ist klar, dass auch für Lichtenstein eine Lösung gefunden werden muss. Auch wenn wir Grünen neue Straßen eher kritisch sehen, stehe ich beim Albaufstieg an der Seite von Lichtenstein, denn hier geht es um die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen. Wichtig ist aber, dass die schwarz-gelbe Politik der nicht durchfinanzierten Spatenstiche ein Ende hat, denn die Mittel sind knapp. Wir brauchen mehr Ehrlichkeit bei der Straßenfinanzierung. Notwendig sind Finanzierungszusagen und eine Abwägung von Straßenprojekten nach objektiven Kriterien. Lärm und Verkehrsbelastung betreffen die Menschen in Lichtenstein sehr direkt und Lärmbelastung ist ein objektives Kriterium. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass der Albaufstieg in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wird.

Pascal Kober: Am 31. Juli habe ich gemeinsam mit dem Bündnis für den Albaufstieg die "Lichtensteiner-Erklärung" unterzeichnet, die nochmals deutlich macht, wie wichtig es ist, den Missstand dort schnellstmöglich zu beheben. Der Bundestag wird 2015 über die Verkehrsprojekte der kommenden Jahre entscheiden. Werde ich wiedergewählt, werde ich mich selbstverständlich dafür einsetzen, dass der Albaufstieg Priorität hat. Aber zunächst muss die grün-rote Landesregierung handeln und ihrer Verantwortung nachkommen, statt dem Straßenbau im Land wichtige Mittel zu entziehen. Das Projekt eines neuen Straßen-Albaufstiegs zwischen Pfullingen-Süd und Engstingen-Nord muss von Seiten der Landesregierung die Priorität "vordringlicher Bedarf plus" bekommen, sonst wird es auf absehbare Zeit nicht realisiert werden können. Verkehrsminister Winfried Hermann muss das so nach Berlin melden.

Günter Herbig: Der Albaufstieg muss schnell kommen. Tatsächlich wird die Situation im Echaztal nach Fertigstellung des 100 Millionen Euro teuren Scheibengipfeltunnels noch dramatischer. Was sich tagtäglich zu den Hauptverkehrszeiten abspielt, konnte ich beim Aufhängen unserer Wahlplakate dort selbst schmerzlich erfahren. Die Sünden der Vergangenheit haben letztlich dazu geführt, dass der Albaufstieg nach der heutigen Lage der Dinge praktisch höchste Dringlichkeit aufweist. Also unterstützt die Partei Die Linke, was in der "Lichtensteiner Erklärung" niedergelegt und begründet wurde. ("Forderung einer Anmeldung der Verlegung des Albaufstieges B312 bei Lichtenstein als Maßnahme des Vordringlichen Bedarfs/ VB+ des Bundesverkehrswegeplans 2015"). Darüber hinaus bedauern wir das Fehlen eines ökologischen Gesamt-Verkehrs-Konzeptes und sehen zur Forcierung auch der regionalen Stadtbahn keine Alternative.

Kommentare:

  1. Jetzt ist es 18:40 Uhr und schon 99 Besucher auf meinem BLOG, wie kommt das?

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  2. Hallo Werner,

    da bin wohl ich mal wieder dran schuld aber musst ja nicht jedem Besucher einen ausgeben (grins)
    In den Museumsbahnforen ist unsere Zahnraddampflok, die ja letzten Sonntag (und kommenden Sonntag nochmal) auf der Stecke Schorndorf - Welzheim fährt und für viel Aufsehen sorgt. Da kam natürlich die Frage auf, wie das mit der Wiederinbetriebnahme der Honauer Zahnradbahn gedacht ist und da hab ich halt den Link zum ZHL-Konzept hier im Blog gesetzt.

    http://albaufstiegb312stadtbahn.blogspot.de/2012/08/albaufstieg-lippentalstuhlsteige.html

    Komme leider nicht dahinter, wie man den Link hier auch klickbar macht???

    Wer sich für den Fahrplan unserer Zahnradlok interessiert:

    http://www.dbk-historische-bahn.de/wb_fahrplan2013.php

    Wer sich ein Video vom Sonntag ansehen will:

    http://www.youtube.com/watch?v=Dr5udbWluCM

    Weitere findet man bei youtube mit dem Suchbegriff "97 501"

    Gruß
    Michael

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  3. entschuldige, wer lesen kann ist klar im Vorteil lieber Günther

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