Donnerstag, 6. Januar 2011

Nachtrag zu Blog von gestern

Sicherlich ein eindruckvolles Bild..., aber eine vorübergehende Baustelle.


Die Anwohner an dieser Straße nehmen die zeitweisen Unannehmlichkeiten sicher "gerne in Kauf", denn nachher ist der bisherige Straßenlärm nachhaltig beseitigt.
Im Dateianhang ist eine Broschüre "LUFT HOLEN" der Stadt Tuttlingen angehängt.
Insbesondere "Eine lange Geschichte" (Seite 10) ist interessant...
Außerdem hätte es weitgehend um Tuttlingen herum sicherlich genügend Platz und Möglichkeiten für eine alternative Trasse gegeben. In der Diskussion hat mir mal ein "Fachkundiger"auf Lichtenstein gemünzt, gesagt, "schaut Euch das mal an", sowas wird heutzutage gebaut und nicht bisher unberührte Landschaften zerschnitten. .

Übrigens, der Oberbürgermeister von Tuttlingen ist der Bruder von unserem Bundestagsabgeordneten Enst-Reinhard Beck.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Gerstenmaier

Diesen Link aufrufen und Sie erhelten die Broschüre über den derzeitigen Tunnelbau in Tuttlingen

http://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:QukGHZTIIqQJ:www.tuttlingen.de/ceasy/modules/core/resources/main.php5?id%3D393+offene+Stra%C3%9Fentunnelbauweise+Brosch%C3%BCre+Tuttlingen&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEESifAj_MF2W9mXj0KNryvBOVLSoU8UI83Qxurm4aOs8BHJ5AGJrFPOk6v9VPWoRlVEg8uY7SES5GHhVSfjSioZ8Jy1PLtnXt8VY_CbmmK6mrCVadT97pQ95qXwphZ-UVtds93yYO&sig=AHIEtbSjGXvWpcm7NtcSCDc9y4YiTniUwQ

Kommentare:

  1. Hier noch ein paar Links zu diesem Thema....

    RP Freiburg: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1255436/index.html

    Bildergalerie: http://www.rpbwl.de/freiburg/abteilung4/bildergalerie_kreuzbergtunnel/index.htm

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  2. Ich als Honauer möchte weder die zeitweisen Bau- Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen noch die ewig sichtbaren Verbrechen an der einmaligen Landschaft unter den Traifelbergfelsen.
    Gruß an alle
    Bifi

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  3. Die Trasse und auch der Albtrauf-Einschnitt (Landschaftsbild) hat der König 1893 mit Bau der Eisenbahn bestimmt...,und da ändert sich nicht allzu viel, nur dass "das Volk" heute Auto fährt und nicht mehr Zug.
    Oder Bifi, würdest Du regelmäßig auf den Bahnhof Honau gehen, wenn eine Regionalstadtbahn oder ein Dampfzug fahren würde...Die ANDEREN sollen Zug fahren, dann ist die Straße für MICH frei.
    Mir scheint auch, Dir fehlen da aktuellere Informationen...
    Entschuldigung, ich nehme auch in Anspruch Honauer zu sein und habe mir auf der Basis von Informations-Einholungen meine Meinung gebildet (Was ist (vielleicht) möglich, was nicht). Nur haben wir heute keinen König mehr...!!!
    Oder bist Du der Meinung, "lass mr so wias ischt"?

    Hans Gerstenmaier, Honau

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  4. Eigendlich muss dann die Schallschutzmauer oder wie auch immer genannt bis zum Traifelbergftunnel reichen; dann hat auch Herr G. seine Ruhe.

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  5. Es gibt doch auch noch andere Meinungen aus Honau.
    Danke Bifi!

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  6. Hallo Herr /Frau "Anonym" (Kommentar v. 07.01.2011 8.59 Uhr)

    "Herr G."(nehme an dass ich gemeint bin)nennen mich wenige...
    Aber der Kommentar ist ohne Argumente, ja sogar NUR polemisch und dann noch feige hinter einer Maske(anonym) versteckt. Ich habe überhaupt kein Problem mit anderen Trassen, wenn es die Bewertung von Fachleuten des RP ergeben sollte (insbesondere von hohem Nutzen für Lichtenstein), aber diese muss realisierbar und durchsetzbar sein. Da geht es nicht um mir unterstellte persönliche Interessen, sondern um Lichtenstein! Aber gehe mit der Kommentierung "Anonym" davon aus, dass diese(r) sein Gesicht nicht zeigt, weil ER/SIE selbst persönliche egoistische Interessen hat, denn bei Gesichtszeigung/Namensnennung wären diese ggf. für jeden nachvollziehbar (so wie mir unterstellt). Ich akzeptiere JEDE Meinung und konstruktive Kritik, wenn sie sachlich und argumentativ vorgebracht wird, aber nicht polemische und dann dazu noch "Anonym".

    Sehr geehrter Herr Frick,

    zu Ihrem Kommentar v. 07.01.2011 9.27 Uhr:
    Mir ist bewusst, weil ich mich seit Jahren/Jahrzehnten damit beschäftige,dass die Trasse 1, insbesondere sogar in Honau, nicht allzuviel Freude auslöst. Aber hat sich in anderer Richtung etwas bewegt, wer hat sich für eine dieser Trassen eingesetzt? Alle haben nur gewartet...
    Ich stelle in Gesprächen auch immer wieder fest, wie uninformiert die Mitbürger-Mehrzahl ist, aber eine Meinung hat man.
    Und eine ggf. sogar "einzelne Meinung" braucht ja nicht unbedingt falsch sein...

    Ich habe mich entschlossen, wenn's mich nicht mal wieder ob eines Beitrags aus dem Sessel hebt, mich mit Kommentaren, Informationen und auch vorgeschlagenen Beiträgen im Blog zurückzuhalten.
    Ich warte jetzt erst mal gelassen auf eine fachliche Bewertung der Trassen.

    Hans Gerstenmaier, Honau

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  7. Gerade weil sehr viele Lichtensteiner
    u n i n f o r m i e r t sind müssen wir weiter informieren!
    Nicht aufgeben.

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  8. Hallo Herr Gerstenmaier,

    ihr Vergleich mit der (Zahnradbahn-) Bahntrasse ist natürlich nur bedingt richtig, da eine heutige Autofahrspur etwa doppelt so breit ist wie der jetzige Radweg, hinzu kommt bei der einspurigen Talwärtsfahrbahn vom Traifelberg bis zum 2. Ranken noch eine (schmale) Standspur - sonst wär´ bei jeder Fahrzeug-Panne die Strecke zu - und diese Verbreiterung müsste voll in den Berg hineingegraben werden da talseits die alte Strasse mit den beiden Aufwärtsfahrspuren ist.
    Vom 2. Ranken talwärts Ri. Oberhausen werden dann mind 3 - eher 4 - Fahrspuren zum Tunneleinngang im Hang paralell zur Bahntrasse geführt. Im Hang deshalb um nicht zu viel Dammaufschüttungsmaterial heranführen zu müssen.
    So wird dieser Teil des Bauwerks "B312 neu" sich dann schon späktakulär anders als die Zahnradbahn in den Hag unter den Traifelbergfelsen eingraben.
    Die Lärmschutzwände (für naturnähere Wälle ist kein Platz) machen das mit Sicherheit nicht schöner und der Lärmpegel sinkt nur auf das gesetzliche Mindestmaß - das ist nicht sehr viel!
    M, E. wird sich auch die "Tunnelbauerei" in Unterhausen anders - vorallem zeitlich länger - darstellen als in Tuttlingen, weil der Untergrund im Tal durch ...zig zu bohrende Pfeiler mit bis zu 30m Tiefe (unter der Tunnelsohle)stabilisiert werden muß.Und in Tuttlingen baut man meiner Schätzung schon 4 oder 5 Jahre?
    Daß es dabei dann aufgrund des tieferen Eingriffes in den "mürberen" Untergrund in Unterhausen zu Gebäudeschäden kommen wird ist wohl auch klar.
    Und das ganze nur, weil eine kosteneutrale Umfahrung, die die ganze Bauerei im Ort vermeiden würde, noch nicht ausreichend geplant ist?

    Gruß
    M. Staiger

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  9. Man muß einfach akzeptieren, dass es Stand heute mehrere Möglichkeiten gibt, und man muß am Ende akzeptieren, dass nur eine Lösung zum tragen kommen kann. Der Blog trägt sicher dazu bei, dass die Verantwortlichen eine sehr hochwertige Informationspolitik betreiben werden müßen, da auf diesem Weg die Bürger sich an die kritischen Themen herantasten können (Im Gegensatz zu früher). Wenn dann allerdings - am Schluß - eine Trasse entschieden werden muß, und eine Variante nach Abwegung aller Kriterien entschieden ist, muß sie letztenendes die Akzeptanz aller finden. Und das vielzitierte "+" gehört sicher derzeit im Vergleich zu den alten Ideen hinter alle Möglichkeiten der Straßenführung. "So lassa" können wir es nicht, aber mit "aller G´walt" ändern kann auch nicht das Ziel sein. Deshalb dauert ja die Diskussion schon so lange. Wenn es so einfach wäre wie teiweise behauptet wird (egal bei welcher Trasse) dann wäre sicher schon lange entschieden worden. Aber die Sache ist höchst heikel, und deshalb ist es vielleicht auch besser, das die Diskussion schon 30 Jahre geht, als das wir heute mit irgendeiner "G´waltstroß" aus den 70´er, oder 8o´er Jahren leben müssen. Dann lieber länger diskutieren, und eine moderne, optimale von einer Mehrheit getragene Lösung entwickeln, und es als Vorteil sehen, dass wir heute andere Möglichkeiten und Iden wir vor 30 Jahren haben. Jetzt nicht hyperventilieren, sondern nüchtern abwarten, was die Profis für Vorschläge und Ausarbeitungen vorstellen. Und v.a. nicht schimpfen... auch nicht auf die Gemeinderäte und Ortschaftsräte usw., das in der Vergangenheit noch nicht gebaut wurde, sondern froh sein, dass wir so noch die Möglichkeit haben, das "Beste" zu machen, denn das ist bekanntlich des "Guten" Feind. Und das in einem immer dichter besiedelten Raum wie bei uns eine Straßenbahn her muß ist auch klar. Die Notwendigkeit bis Engstingen sollten wir in der Diskussion mal als gesetzt betrachten und unter diesem Gesichtspunkt die Vorschläge des RP in diesem Jahr abwarten.

    Gruß aus Lichtenstein... wo sich überall sehr viele Menschen mit dem Thema auseinader setzen, nun aber sicher erstmal abwarten, was die Profis aus Tübingen so alles vorstellen werden.

    Also an alle - neutral bleibe und Meinungen akzeptieren, sich selber nicht so wichtig nehmen, und dann noch ein bischen Energie aufheben, für die Diskussion, wenn es wirklich gilt. Der Blog ist sehr gut. Weiter so, sachlich fair und ruhig auch anonym. Es feht um Argumente.

    Schönes Wochenende und allzeit gute Fahrt, mit Bus und Bahn, und auch mit dem PKW, woe auch immer die Dinger in 25 Jahren aussehen und funktionieren werden.

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