Montag, 28. März 2016

Zahlen, Fakten, Namen – Schall und Rauch

(aus gesammelten Werken)

Juli 1981 in der Lichtensteinhalle: >>Rote << Straßentrasse ein rotes Tuch für Lichtenstein: Die Lichtensteiner halten nach wie vor an der Arbachtaltrasse als Albaufstieg fest. Schon damals hatte das RP den Vorschlag einer Deckeltrasse – diese Trasse wurde zum roten Tuch – sie war als rot gekennzeichnet vorgeschlagen worden.

März 1986 die Junge Union Lichtenstein ist sich einig, dass ein Albaufstieg durch das Echaztal „nicht tragbar ist“. Grund: Dichte Bebauung und Enge des Tales.

Anfang März 1986 Bundesverkehrsminister Dr. Volker Hauff in Lichtenstein:
Markige Worte: Baubeginn der Pfullinger Verkehrsstraße Ost erst wenn Gesamtplan für
B 312 neu“ vorliegt. Er und Ministerialrat Hermann Tröndle sein Fachberater ließen keinen Zweifel daran, dass heutzutage jeder Straßenbeubau aus finanziellen Gründen nur abschnittsweise erfolgen kann.

1986 die erste Bürgerinitiative wurde gegründet

Presse 5.Juli 1986: Tunnelröhre gefährdet Trinkwasser für Reutlingen
Gemeinderäte: Sie wollen an ihrem Standpunkt „B 312-neu nicht durch das Echaztal“
Regierungspräsident Dr. Max Gögler hält an der „Deckeltrasse fest!

Juli 1986 Lichtensteiner fordern den Bau der Variante 7 a
Willy Junginger RP, Frank Adam, Regierungsdirektor Richard Bendeich waren vor Ort

Variante 3 b wurde 1987 aus der Planung genommen

11.April 1988 Gutachten der Gemeinde durch das Ingenieurbüro Steierwald, Schönharting und Partner aus Stuttgart:
Variant 1 schneidet im Vergleich zu anderen Trassen schlecht ab!
Von der Gemeinde neu in die Überlegung eingebracht die Varianten 7 d, 7 c, 3 b
Die Trasse 7 führt durch das Arbachtal - wurde vom Nachbarschaftsverband Reutlingen/Tübingen abgelehnt

12. Januar 1990 Bürgerversammlung zum Albaufstieg
Regierungsdirektor Richard Bendeich stellt die Varianten 7 c und 5 vor

März 1997 Umweltstudie B 312 – Tunnel durch den Ort -Präsentation in der Lichtensteinhalle

Juni 1997 Variante 7 c bleibt Favorit des GR

Dezember 1999 Entscheidung zu Gunsten der Deckeltrasse

Bundesverkehrsminister Jürgen Warnke 1987 – 1989. in dieser Zeit war auch er vor Ort- auch keine positive Aussage.

2002 Schreiben an Verkehrsminister Stolpe, BM und Fraktionsvorsitzende:
Gemeinsam und fraktionsübergreifend bitten wir Sie, bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans den Albaufstieg wenigstens in die Planungsreserve aufzunehmen

22.Oktober 2002 bereits Schreiben der Gemeinde an Ministerium für Umwelt und Verkehr Minister Müller – Forderung, dass der Albaufstieg in die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen werden soll.

19.März 2003 Gemeinde an Ministerium für Umwelt und Verkehr Minister Müller – Forderung, dass der Albaufstieg in die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen werden soll

Mai 2004 – Entgültig – Kein Planungsrecht – Aussage Ministerium für Umwelt und Verkehr Minister Müller

Mai 2009 Staatssekretär Mappus war in Lichtenstein

Am 18.August 2009 beim Spatenstich zum Scheibengipfeltunnel fordern wir Lichtensteiner
bei Staatssekretärin Roth und Innenminister Heribert Rech um Unterstützung für den Albaufstieg – Versprechen, sie waren kurze Zeit später nicht mehr im Amt

Am 17. September 2009 erhielt ich Antwort von Beate Müller-Gemmeke:
Meine Antwort ist in meinem Sinne. Sie meint, dass eine weiträumige Umfahrung über die Stuhlsteige nochmals in die Überlegungen aufgenommen werden sollte.

Im Herbst 2009 mehrere Schreiben und Emails von mir an Regierungspräsident Strampfer, Straßenbauamt RT Herrn Kopp, Minister Hauck und, Herrn Kunze; erhielt auch für mich unzufriedene Antworten

Treffen Gemeinde und BI mit Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner 30.Juni 2010

31.7.2013 Lichtensteiner Erklärung

Im Herbst 2015 BM und die Fraktionsvorsitzenden treffen in Berlin mit Staatssekretär Nobert Barthle und Michael Donth zusammen; auch kurz mit Verkehrsminister Alexander Dobrinth im Gespräch

Staatssekretär Nobert Barthle war am 18.November 2015 in Lichtenstein und machte uns „Hoffnung“

17.März 2016 Pressemitteilung Verkehrsminister Alexander Dobrinth und Michael Donth
Wir haben es erreicht: Wir sind im „Vordringlichen Bedarf“

gf

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