Montag, 9. April 2012

Wieviel Autos sind in Lichtenstein angemeldet?

Interessant wäre zu erfahren wieviel Autos in Lichtenstein gemeldet sind; dazu die Firmenwagen mit Nummern wie -D-S-KÜN-HH-ND-CW-HD-PE-UL-NU-BB-OF-LI usw. es sind die Firmenwagen von Lichtensteiner Bürgern.
Sind es 3.000 - 4.000 - 5.000 oder gar 6.000 gemeldete Autos?

Das ist dann unser Quellverkehr - dazu kommen die Ohnestetter, die Kohlstetter und die Engstinger!

Kommentare:

  1. Hallo Herr Frick
    +
    Schauen Sie mal unter Flammenhölle auf US-Highway
    ein Unfall dieser güte würde in Lichtenstein nicht so glimpflich ablaufen.Wie viele Tankzüge fahren
    beladen durch Lichtenstein?

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  2. Ja so ist das mit den Tankzügen!
    Es wird ganz groß verkündet, dass auf allen Steigen im Kreis Reutlingen die Tankwagen zwischen 22.00 und 6.00 Uhr keine Durchfahrt haben.
    Wenn man aber das Verbotsschild genau anschaut, sind dies nur die Tankzüge mit Hänger; die großen Tankwagen dürfen auch nachts fahren.
    Die "Flammenhölle" werde ich mir anschauen.

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  3. Auch innerorts wird z.T. unötigerweise mit dem Auto gefahren..., zur Schule, zum Kindergarten, zum Einkaufen u.s.w.
    Aber wer nimmt schon gerne das Fahrrad, wenn er durch die Kfz. gefährdet wird...Er/Sie nimmt dann halt auch den PKW. Fahren "wir" mal mit dem Fahrrad, z.B. auf der B312!Und berichtet dann hier in diesem Blog.

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    1. Lichtenstein ist verkehrstechnisch gesehen keine fahrradfreundliche Gemeinde und auch fussgängerisch zu bewerten, nicht immer ganz ungefährlich ( B 312). Und da man aus einem "Schlauch" keine "Fläche" machen kann, um Möglichkeiten für eine neue Verkehrsführung zu erheischen, gibt es kurzfristig gesehen nur eine Lösung: Tempolimit, so und wo auch immer dies vertretbar ist und Sperrung - am Tag und in der Nacht - von Gefahrgut- und Schwertansporten durch
      das doch so ruhige und romantische Echaztal mit einem Lebensmittelpunkt seiner vieltausend Bürger, von denen sehr viele die gewünschte und geplante Wunschlösung wohl nicht mehr erleben dürften, sich heute aber über eine Teillösung ( noch zu Lebzeiten) freuen würden. - Die Hoffnung stirbt zuletzt -.
      (Man möge dem Verfasser den den "Bandwurmsatz verzeihen.)

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  4. Warten wir mal ab, was sich im Gemeinderat/Ortschafträten für Diskussionen entwickeln werden, wenn sich die Chance für Tempo 30 ergeben sollte.
    Da hat man Erfahrungen von Gemeinden, die sich schon früher dieser Thematik angenommen haben.

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  5. Zum Thema 30 aus der "ZEIT":

    Höchstgeschwindigkeit Alles spricht für Tempo 30

    Die Behauptung, Tempo 30 in Städten bringe nichts, hält sich hartnäckig. Dabei hat die reduzierte Geschwindigkeit innerorts nur Vorteile, kommentiert Matthias Breitinger.

    Die Debatte um Tempo 30 in Großstädten ist wieder eröffnet, vor allem im Berliner Wahlkampf. Aber auch im Münchner Rathaus wird über eine Ausweitung nachgedacht. Wie stark das Thema polarisiert, war jüngst in der auto motor und sport (ams) zu lesen. Ein generelles Tempo 30 in Städten sei "idiotisch", wetterte dort ams-Vizechefredakteur Ralph Alex und verwies unter anderem auf Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Der behauptet, bei Tempo 30 käme der Verkehr "nur noch zäh wie Kaugummi" voran – und das belaste dann die Umwelt.

    Aber sind die Argumente der Gegner wirklich stichhaltig? Oft wird ins Feld geführt, die Zahl der Unfälle werde durch Tempo 30 kaum reduziert. Das stimmt. Es stimmt aber auch, dass Unfälle dann glimpflicher ausgehen. Der Bremsweg ist bei 30 km/h erheblich kürzer als bei 50 km/h. Bei höherer Geschwindigkeit ist zudem die Aufprallwucht stärker. Deshalb sagt die Zahl der Unfälle allein nichts aus – es macht einen Unterschied, ob man bei einer Kollision schwer, leicht oder gar nicht verletzt wird.

    Ebenso wenig stimmig ist das Argument, es drohe zähflüssiger Verkehr. Untersuchungen haben gezeigt, dass Tempo 30 keine negativen Auswirkungen zeigt. Weder läuft der Verkehr weniger flüssig, noch erhöhen sich die Standanteile. "Grundsätzlich läuft der Verkehr besser, wenn alle die gleiche Geschwindigkeit fahren – das ist auch bei vorgeschriebenen 30 km/h nicht anders", erklärt der Verkehrsökologe Udo Becker von der TU Dresden.

    Die positiven Effekte von Tempo 30 auf die Luft und damit auf die Gesundheit der Anwohner sind hinlänglich belegt. Besonders trifft das laut Becker für den Feinstaub zu, der bei niedrigerer Geschwindigkeit nicht so stark aufgewirbelt wird. Auch der Abrieb an den Reifen nimmt ab. Der Motor selbst stößt zwar kaum weniger Partikel aus, doch die Menge der Stickstoffoxide (NOx) steigt mit der Temperatur des Motors – bei Tempo 30 ist er tendenziell weniger warm.

    Natürlich hängen die Emissionen vom persönlichen Fahrstil ab. Wer mit Tempo 40 im ersten Gang fährt, bläst viel in die Luft. Deshalb raten Experten auch zu niedertourigem Fahren, also in den höchstmöglichen Gang zu schalten, bei dem der Motor noch nicht zu ruckeln beginnt. Laut TÜV lässt sich problemlos bei 30 km/h im dritten Gang fahren, Becker hält sogar den vierten Gang für möglich. Eine solche Fahrweise spart auch Sprit.

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  6. Aus "Zeit"
    Höchstgeschwindigkeit Alles spricht für Tempo 30
    Seite 2/2:
    Der Lärmpegel sinkt

    Ein zusätzlicher Vorteil ist die geringere Lärmbelastung. Experten zufolge kann es in einer Straße mit Asphaltbelag um zwei bis drei Dezibel leiser werden, wenn man die Geschwindigkeit von 50 auf 30 km/h senkt. Auf Kopfsteinpflaster sind sogar bis zu sechs Dezibel möglich. Das mag angesichts von 75 Dezibel und mehr an Hauptstraßen nicht viel sein, doch schon eine geringe Verringerung wird von Betroffenen als Verbesserung wahrgenommen.

    Das gilt umso mehr, wenn bei Tempo 30 der Verkehr gleichmäßig fließt. Dann hält sich auch der Zeitverlust in Grenzen. Werden bei einer großflächigen Einrichtung von Tempo 30 viele Ampeln abgeschafft, fallen Wartezeiten weg, sodass sich unter dem Strich die Fahrzeiten kaum verlängern dürften – und wenn, dann nur um wenige Minuten angesichts der Strecken, die Autofahrer im Schnitt in Städten zurücklegen.

    Angesichts der Vorteile von Tempo 30 hat sich der wissenschaftliche Beirat beim Bundesverkehrsministerium schon vor Längerem dafür ausgesprochen, 30 Stundenkilometer innerorts zur Regel zu erklären und andere, also vor allem höhere Geschwindigkeiten zur Ausnahme zu machen, die man dann im Einzelfall plausibel begründen muss.

    Diesen Paradigmenwechsel vertritt auch der Chef des Münchener Kreisverwaltungsreferats, Wilfried Blume-Beyerle. Er fordert eben nicht, wie vielfach behauptet, Tempo 30 überall. So soll etwa auf dem Mittleren Ring, einer Hauptverkehrsader der bayerischen Landeshauptstadt, weiterhin 50 km/h gelten. Das gleiche Bild in Berlin: Die grüne Spitzenkandidatin Renate Künast will mitnichten Tempo 30 auf allen Berliner Straßen – 50 km/h solle "auf Hauptstraßen weiter bestehen", heißt es. Der Anteil der Münchener Straßen, auf denen zumindest zeitweise Tempo 30 vorgeschrieben ist, liegt übrigens schon jetzt bei rund 80 Prozent, in Berlin sind es 75 Prozent.

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  7. Hallo Herr Frick

    Ich gratuliere.So ein munteres Schreiben in Ihrem Block ist bemerkenswert.Vielleicht werden durch diese beispiele weitere Leser ermutigt ihre Meinung zu äußern.

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  8. Der BLOG als Plattform:
    Das wünsch ich mir schon lange; jetzt geht es um das Thema LKW: - Raus aus dem Tal - vielleicht können wir durch Geschwindigkeitsreduzierung den einen oder anderen davon abhalten durch unser Tal zu fahren.

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  9. Hallo zusammen,

    habe gestern gesehen daß in Endingen bei Balingen auf der B27 zum Lärmschutz zwischen 22 und 6 Uhr die Geschwindigkeit auf 30km/h reduziert ist. Ob die dort vorhandenen Blitzer umschalten, weiß ich nicht. Das wäre doch für die B312 in Unterhausen und Honau eine sofort machbare Lösung.

    Gruß
    Michael Staiger

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  10. ..."Wieviel Autos sind in Lichtenstein angemeldet?" die Frage wurde gestellt und hätte durch eine telefonische Frage/Antwort beim Landratsamt Reutlingen auch gleich mit beantwortet werden können....
    Stand 31.03.2012:
    PKW 5334
    LKW 279
    ZKW 279
    Krad 514

    ZKW=Zugkraftwagen. (Das können Zugmaschinen, Sattelzugmaschinen oder auch land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen sein. Es sei ein Zufall, dass die gleiche Anzahl an LKW und ZKW in Lichtenstein zugelassen
    sind (so das LR-RT vom 13.4.2012).

    Aber zum Bedenken, nicht jede Fahrt innerhalb Lichtensteins wurde bei der Verkehrzählung 2010 gezählt,wenn man z.B. von zu Hause zu REWE und wieder zurück fährt kam man an keiner Zählstelle vorbei.
    Was in der Sache Albaufstieg zählt ist der Durchgangsverkehr und da zählen o.g. Fzg., wenn sie über die Grenzen Lichtenstein hinaus/herein fahren eben mit.Dieser Verkehr bleibt auch bei einem Albaufstieg erhalten. Es sei denn alle fahren Stadtbahn....

    Hans Gerstenmaier, Honau

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  11. Ich habe die Frage an einen Gemeinderatsakollegen gestellt, leider bis heute keine Antwort erhalten.
    Danke Herr Gerstenmaier.
    Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele sind.
    Dazu kommen noch die "Firmenwagen" mit fremden Nummern.
    Lassen wir mal nur zweidrittel morgens - mittags - und abends fahren, dann ist das schon ein ganze Menge "Quellverkehr".

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  12. Hallo Herr Gerstenmaier,

    finde Ihre "herablassende" Antwort etwas unangemessen.
    Zum Thema:
    in einem Stadtbahn (-Langzug) können etwa soviele Menschen sitzen wie im feierabendlichen Stau vom Ortseingang (U.hausen) bis Ortsausgang(Honau). Es bräuchten also nicht "alle" mit der Stadtbahn fahren, schon ein Drittel genügt für einen flüssigeren (Strassen-) Verkehr.

    Gruß
    Michael Staiger

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