Montag, 26. Dezember 2011

Zum Leserbrief 24.12.2001 im GEA


>>Sollten uns nicht über die Transparenz beschweren<<

Herr Huber hat doch recht!

Das was uns vorgeführt wurde ist doch ein alter Hut. Das RP hat mit dieser Präsentation keine neuen Zahlen und Fakten benannt; doch aus DM wurde Euro.

Schon vor 30 Jahren hat man uns in der Lichtensteinhalle das Gleiche vorgetragen.

Was soll da noch an Transparenz neu hinzugekommen sein?

„Über 30 Jahre“ Versprechen!

Namen sind Schall und Rauch!

Schon viele Versprechungen, angefangen von den Verkehrsministern Dr. Volker Hauff, Jürgen Warnke und Manfred Stolpe; den Regierungspräsidenten Dr. Max Gögler, Hubert Wickert, heute Hermann Strampfer; den Mitarbeitern des RP Willy Junginger, Richard Bendeich, damals (1989) wie heute Ulrich Kunze, Josef Bild, ihn habe ich bei der letzten Präsentation vermißt. Ein Herr Kopp fällt mir da noch ein.
„Partner“ hatten wir schon viele und wenn wir tatsächlich mal an der Reihe sein sollten, gibt es wieder neue Gesichter.
Der jetzige BW Verkehrsminister H. will von der ganzen Sache gar nichts wissen. Sein lapidarer Rat: stellt doch Blumenkübel auf die B 312.

Kennt der derzeitige Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer unser Problem? Dieser hat bereits Gelder gestrichen, für Vorhaben die bereits in der Planung sind, von der wir noch Lichtjahre entfernt sind.

Es wird bestimmt weitere 30 Jahre dauern bis wir vielleicht eine „Umgehung“ haben, eine „Ortsumgehung“ brauchen wir und keine „Deckeltrasse“!

Herr Huber, als auch ich kennen diese Diskussion schon über 30 Jahre, damit sind wir „alt“ geworden.

1981 als man noch über die Arbachtrasse sprach, war die vom RP vorgeschlagene Trasse 1 schon durchgefallen - „Der Plan an der Wand gefiel damals den Lichtensteinern nicht“.

Schön, dass es sie gibt die neue „Bürgerinitiative“, denn die Jahre zuvor wurde vergessen was zu unternehmen, es wurde von seitens der Landesregierung auch vergessen unseren Bedarf nach Berlin zu melden. 1990 gab’s den Arbeitskreis „Albaufstieg“, ein Vorläufer der heutigen „Bürgerinitiative“. Er hat leider damals schon kein „Gehör“ gefunden.

Schon im Januar 1990 sprach man von einem Rätebeschluß oder gar einem Bürgerentscheid. Der Rat hat dann 1997 entschieden, gilt diese damalige Einigkeit der „Lichtensteiner“ nicht mehr? Der Großteil der Lichtensteiner Bürger würde heute wie damals die „Deckeltrasse“ nicht für gut finden.

Eins ist doch klar: mit der 1b haben wir weiterhin 100 % Verkehr im Echaztal; und den gleichen Anteil an CO2, das ist Realität! Ob die Zahlen der Verkehrsreduzierung, die uns benannt wurden, heute überhaupt noch Bestand haben ist sehr fraglich.

Erst diese Woche zweifelte Frau BM Barbara Bosch an den Planungen der Dietwegtrasse aus dem Jahre 1970; ist denn der uns gemachte „alte“ Vorschlag noch relevant?

Baulärm und Verkehrsbehinderung während der Bauphase: Belästigt werden die Anwohner von der Wilhelmstraße 178 bis 16, in der Bahnhofstraße, der Allee, Richard-Burkhardt-Straße, Karl-Rehm-Straße, Bleiche, Panoramastraße und der Elfengrottestraße. Nur mal die wichtigsten zu nennen. Es gibt Menschen, die regen sich jetzt schon auf, sollte vor ihrem Haus einmal gebaut werden.

So sieht es dann entlang der B 312 aus

 Zum Thema Wasser und Beschaffenheit des Talgrundes ist schon vieles gesagt worden das benötigt keiner Wiederholung oder kann in diesem Blog nachgeschlagen werden.

Auf jeden Fall hat die Mehrheit der Lichtensteiner am 10. November vom RP mehr und neuere Information erwartet.

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