Freitag, 25. November 2011

Der "Deckel" ist zu kurz!

Auf Höhe des letzten Hauses "Brenkenacker" (rechts) wäre dasNordportal

Auf Höhe des Autos wäre die Öffnung des Südportals





























„Deckeltrasse“ 1 b


Vorteile:
kürzeste Baulänge (5,7 km), kürzeste Tunnellängen (2,3 km)
relativ geringe Baukosten – auch unvorsehbares eingerechnet?
höchste Entlastung der Siedlungsgebiete in Unterhausen und Honau
Lippental, Reißenbachtal und Zellertal werden nicht beeinträchtigt
geringer Bedarf an landwirtschaftlich genutzten Flächen
keine Veränderung der klimatischen Verhältnisse
größte Verkehrswirksamkeit – diesen Vorteil seh‘ ich nicht !

Nachteile:
aller Voraussicht nach erhebliche Beeinträchtigungen von Natura 2000- und Artenschutzbelangen.
große Brückenlänge (520 m)
keine Entlastung der Siedlungen im Bereich der Tunnelportale
Beeinträchtigung des Erholungsraumes im südlichen Echaztal und dessen Hangbebauung
starke Beeinträchtigung und Gefährdung der Quellfassungen für die Wasserversorgung der Albgruppe 14
starke Gefährdung der Quellfassungen in Honau
Lärm- und Abgasbelastungen verbleiben im Echaztal

die Holzelfinger und Umgebung fahren weiterhin durch Unterhausen, dann die Holzelfinger Steige hinauf

Beeinträchtigung beim Bau im gesamten Tal

Variante 7c

Vorteile:
mittlere Tunnellänge (4,6 km)
weitgehende Entlastung der gesamten Siedlungsbereiche in Unterhausen, Honau
und Holzelfingen
Verlagerung der Lärm- und Abgasbelastungen aus dem Echaztal heraus.
geringe Beeinträchtigung des südlichen Echaztales
keine Veränderung der klimatischen Verhältnisse

Die Holzelfinger und Umgebung als auch der Durchgangsverkehr wäre endlich aus dem Tal


Nachteile:
größte Baulänge (10,5 km), große Brückenlänge (300 m)
hohe Baukosten
aller Voraussicht nach erhebliche Beeinträchtigungen von Natura 2000- und Artenschutzbelangen.
Starke Beeinträchtigungen und Eingriffe im Bereich der wertvollen Kugelbergwiesen
und des Zellertales
Belastung des südlichen Teils der Kugelbergwiesen

Unter Berücksichtigung aller zusätzlich erstellten Fachgutachten wurde im Herbst 1996 die UVS fertig gestellt. Der Gemeinderat von Lichtenstein wurde in einer Sitzung am 6. 3. 97 hierüber informiert. Eine Information der Öffentlichkeit erfolgte in einer Bürgerversammlung am 18. 6. 97. Der Gemeinderat hat sich dann in seiner Sitzung am 24. 7. 97 für die Variante 7c ausgesprochen. Die Stadt Pfullingen hat mit dem Gemeinderatsbeschluss vom 10. 2. 98 die Variante 7c hingegen abgelehnt.

Wir sind dabei auf die „Raumschaft“ angewiesen - vielleicht entscheidet Pfullingen diesesmal zu unseren Gunsten

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