Montag, 30. Mai 2011

Chinesischer Spruch

"Die eine Generation baut die Straße, auf der die nächste fährt!"

Wenn wir das nur auch sagen könnten!

Bei uns sind es schon mehrere Generationen, und es ist immer noch nichts geschehen.

Ein älterer Herr aus unserer Gemeinde erinnert sich noch gut an Markierungen unterhalb der Staufenburg, die den Verlauf des im dritten Reich geplanten Albaufstiegs darstellten.
Seine Aussage:" Hätte der 2. Weltkrieg nur ein Jahr länger gedauert, wäre der Albaufstieg fertig gewesen!"

Es mußte erneut geplant werden, denn die damalige Trassenführung wäre über die Sonnenhalde schräg nach oben geführt worden. Heute stehen da die schönsten Häuser Unterhausens.

Wie geht's nun weiter? Hat unser neuer Landesverkehrsminister so viel Einfluss, dass er es verhindern kann; oder können die Schubladen des RP trotzdem geöffnet werden?

Was hat Herr Sautter vom GEA geschrieben?

Denn die gewählten Vertreter der Lichtensteiner müssen Ministern und Beamten so lange auf die Füße stehen, bis auch für diese die Belastung der Lichtensteiner spürbar wird. Erst dann wird sich beim Albaufstieg etwas tun.

Kommentare:

  1. "Wie geht's nun weiter? Hat unser neuer Landesverkehrsminister so viel Einfluss, dass er es verhindern kann; oder können die Schubladen des RP trotzdem geöffnet werden?"

    Muss man den Satz so verstehen, als ob der neue Verkehsminister die z.Z. laufenden "Bewertungen der Trassen" unterbinden will? Gibt es da Hinweise?

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  2. Günther Frick antwortzet:

    Der Herr Verkehrsminister hat nun Stuttgart 21 am Hals, dann seine B 27, bis dahin geht noch viel Wasser die Echaz hinunter; und dann ist er nicht mehr ......!


    Hier die Antwort im Jahre 2009 von Frau Müller Gemmeke:

    Sehr geehrter Herr Frick,

    entschuldigen Sie bitte, dass ich erst jetzt antworte. Aber jetzt ist der Wahlkampf im Endspurt und bei mir ist schlichtweg "Land unter".

    Dennoch möchte ich Ihnen kurz antworten. Vor längerer Zeit habe ich eine Frage zur Verkehrssituation in Lichtenstein erhalten. Meine Antwort war in Ihrem Sinne. Auch ich meine, dass eine weiträumige Umfahrung über die Stuhlsteige nochmals in die Überlegungen aufgenommen werden sollten.

    Ich hoffe, diese kurze Antwort reicht für den Moment aus.

    Mit freundlichen Grüßen

    Beate Müller-Gemmeke

    Dann meine Email am 25.5.2011:

    Sehr geehrte Frau Müller-Gemmeke,

    das war Ihre Antwort vom 9.September 2009.
    Vieles ist zwischenzeitlich passiert; Grün-Rot regiert in BW; unser Verkehrsminister WH ist, so wie die Presse immer wieder kund tut, mit unserem Albaufstieg, bzw. Ortsumfahrung nicht auf unserer Seite.
    Wie stehen Sie heute dazu? Ihr Besuch vor Wochen bei uns in Lichtenstein war sicher wichtig; welche Erkenntnisse haben Sie mit nach Hause genommen?

    Auf eine Antwort würde ich mich freuen.

    Es grüßt Sie
    Günther Frick

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  3. Gibt es da zwischenzeitlich eine Antwort?
    Frau Müller-Gemmeke scheint da in ihrem Wahlkreis mit dem (ihrem) Verkehrsminister ein Problem zu haben... Bei Ihrem Besuch mit ihm in Lichtenstein führte sie sinngemäß aus, dass sie, nachdem der Scheibengipfeltunnel ja Realität wird (sie sei dagegen gewesen)auf Lichtenstein dadurch auch zunehmende weitere Verkehrsbelastungen zukommen sehe.

    Die Antwort von ihr wäre interessant!

    Hans Gerstenmaier, Honau

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