Dienstag, 15. März 2011

Erneuter Hinweis auf unsere desolate Talsohle imEchaztal (Wiederholung)

Echazquelle 577 m ü.NN

Tobelquellen

Die Echaz, eine starke Karstquelle an der östlichen Talseite. Bis etwa 200 m talabwärts folgen mehrere weitere kräftige Austritte, die hydrologisch alle zur Echazquelle gehören (darunter auch die Schlossquelle mit etwa 5-10 l/s).
Auch von der Echazquelle talaufwärts (bis etwa 300 m) sind mehrere Nebenaustritte zu finden (Tobelquellen), die hauptsächlich aus dem westlichen Hang austreten (0-40 l/s). Die oberste dieser Quellen liegt 300 m südlich und 25 m höher als die Echazquelle und fliesst nur bei Hochwasser (Hungerbrunnen; am 27.1.1967: 80 –100l/s).


Info:
Nachteile der 1 c, unter anderem das "Wasser" betreffend:
Starke Beeinträchtigung und Gefährdung der Quellfassungen für die Albwasserversorgung der Albgruppe 14
Starke Gefährdung der Quellfassungen in Honau
"Quelle RP, Abt. 4, Referat 44 vom 10.1.2011"

Eine weitere Information, die von großer Bedeutung ist, wurde mir zugetragen.
Ein Lichtensteiner Bürger (wohnt in der Talsohle) hatte sich für die Erdwärme interessiert. Eine Anfrage beim Landratsamt ergab, dass er sich an das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, kurz LGRB genannt, wenden solle.
Ein Gutachten hätte damals an die 1.500,00 € gekostet.
Durch die Blume hat man ihm dann folgende Warnung erteilt:
> Nach cirka 12 m Tiefenmetern würden in der Sohle des Echaztales größere Kluft-
und Karsthohlräume möglich sein <.

Dies ist nicht von der Hand zu weißen; siehe „Vorgänge“ beim Bau des Lichtensteiner Rathauses; viel Beton wurde verwendet um diese Hohlräume zu sichern!

Quellen könnten zerstört werden

• Der Grundwasserhaushalt und -Fluß auf der Talsohle wird durch eine eingegrabene
Tunneltrasse empfindlich gestört, was negative Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem im
oberen Echaztal zur Folge haben könnte.
• Die Quellen der Albwassergruppe XIV und der Fortbestand der Trinkwasserquellen “Sittere”
und “Jockelesbrunnen” sind erheblich gefährdet.
• Der Tuffsand im Talgrund, eine wasserübersättigte, bewegliche, feinsandige Schicht wird auch zum großen Problem!





 
 
 
 
 
 
 
Wieviele Pfeiler mußte die Firma Baumann beim Bau ihrer neuen Lagerhalle in den Sand setzen bis sie auf festen Grund kamen? In der Theodor-Fontane Straße mußte diese Technik schon bei Wohngebäuden eingesetzt werden.
• Trink- und Grundwasserflüsse sind im Talgrund. Das Versiegen und / oder die Vergiftung der Quellen im Tal wird mit dieser Variante sehenden Auges in Kauf genommen.
• Bei uns werden Trinkwasserquellen leichtfertig aufs Spiel gesetzt, während in anderen Landstrichen unserer Erde zahllose Menschen zuwenig oder gar kein Trinkwasser haben.

• In einer Studie des Ministeriums für Umwelt und verkehr und des Ministeriums für ländlichen
Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Forsten BW steht folgendes:
Die Gewässergüte hat sich in den letzten Jahren erfreulich verbessert, so daß bei
fortschreitender Durchgängigkeit damit zu rechnen ist, daß die entsprechenden Organismen
einwandern können. Weiter heißt es: Der obere Abschnitt bis zur Stadtmitte Pfullingen ist nur
gering belastet (Güteklasse I-II). Will man dies auf's Spiel setzen?

Und nun das!














3 Aufnahmen Andreas Schwarz

Das große Loch in der Mühlstraße! Das bestätigt doch den unsicheren Untergrund im Tal!

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